Sportverein
Sumiswald

Fehlende Kaltblütigkeit

11.09.2018
Deborah Beutler
172 Hits
0:3
Frauen 3. Liga
 
FC Grosshöchstetten-Schlosswil

Die Frauen vom Team- Unteremmental verlieren zum zweiten Mal in dieser Meisterschaft, und das gleich mit 0:3. Obwohl das Skore eindeutig ist, wäre mit mehr Treffsicherheit und einer Portion Glück doch noch ein Punktgewinn möglich gewesen.

Nach der ersten Grosschance der Gäste kurz nach Anpfiff, erwachte auch das Heimteam und preschte sich immer wieder in den gegnerischen Strafraum vor. Lange hatte der SVS/ SCH sogar mehr vom Spiel, konnte jedoch die Vorlagen und Flanken nicht in Tore ummünzen. So zum Beispiel Sandra Heiniger, welche nach einem Pass in die Tiefe plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor auftauchte (12’). Die Keeperin reagierte gut und konnte die Gäste im Eins gegen Eins gerade noch retten. Nichts mehr zu retten gab es aber eine Viertelstunde später auf der Gegenseite. Als nach einem Einwurf der Ball nur ungenügend befreit wurde, nutzte die Stürmerin dies als Vorlage und liess Christina Ramseier mit einem präzisen Schuss nicht den Hauch einer Chance. Keine zwei Minuten später dann der Schock. An der Seitenlinie endete ein Zweikampf mit einer schönen Hereingabe und mit dem anschliessenden 0:2. Schade, denn die Unter-Emmentalerinnen machten es trotz Zwischenstand nicht schlechter als die Gäste. Deborah Steiner konnte sich wieder und wieder über die Aussenbahn durchtanken, doch irgendwie gelangten auch die Bälle der sonst so treffsicheren Stürmerin nicht ins lange Eck. So ging es mit einem Rückstand in die Pause, das Resultat schlechter aussehend als es wirklich war.

Motiviert das Spiel doch noch zu drehen, kehrten die Frauen vom SVS/SCH aus der Garderobe auf den Platz zurück. Zwar flachte das Spiel im 2. Umgang etwas ab, durch Standartsituationen auf beiden Seiten wurde es aber dennoch brandgefährlich. Die beste Chance hatte Melanie Kovac in der 54. Minute mit einem Pfostenschuss. Mit jedem Verfehlen, schwand jedoch auch die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Kurz vor Schluss stellte Walter das System um und verlangte so von der Verteidigung noch einmal alles ab. Kim Vetter machte es den Gegner aber besonders schwer. Mit ihrer konsequenten und ruhigen Spielweise konnte die beste Spielerin der Auswärtigen über 90.Minuten kaum Akzente setzen. Leider haben es die Frauen nicht mehr geschafft den Spielstand zu ändern und so ging ein ausgeglichenes Spiel am Ende doch deutlich verloren. Das alte Problem mit der Chancenauswertung war wohl einmal mehr Grund für die Niederlage.

Als nächstes geht die Reise im Cup am Samstag 15.09.18 weiter, wo man gegen den 2.Ligisten aus Bethlehem die Aussenseiterrolle übernehmen wird.

Eingesetzte Spieler